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Partnerschaft mit der Pare-Diozese in Tansania


Artikel aus SVZ vom 22.09.2016, Seite 11

                                             



Artikel aus SVZ vom 25.02.2014, Seite 15




Artikel aus Kirchenzeitung  MV, Nr. 33 vom 18.08.2013, S.6







Artikel aus SVZ vom 31. Mai 2013, Seite 16




Artikel aus: "die Strasse", Ausgabe 2/2013, Mecklenburger Strassenmagazin












Besuche in Mecklenburg und Hamburg



Im September 2011 waren der neue Bischof
der Pare-Diocese, Charles Mjema, und sein
Stellvertreter, Timothy Msangi, bei uns in
Mecklenburg zu Besuch. Einen Tag waren
sie auch Gast in der Domgemeinde.














Monica Tezura aus Ishinde - in dem Dorf unterstützen wir den Kindergarten - war in der Melanchthongemeinde in Hamburg zu Besuch. Gerlinde Haker traf sich dort mit ihr. Eine gute Gelegenheit, eine Weihnachtsspende mitzugeben!

                           



Neuigkeiten

Am 10. Oktober 2010 wurden der neugewählte Bischof der Pare-Diözese Charles Mdeme und der stellvertretende Bischof Timothy Msangi in ihr Amt eingeführt. Dazu flog auch eine landeskirchliche Delegation nach Tansania. Anschließend war ich wieder Gast in verschiedenen Frauengruppen der Gemeinden in den Pare-Bergen und der Massaisteppe: vor allem Kindergärten wurden mir gezeigt, die es nötig haben unterstützt zu werden: In dem Massaigebiet: 60 bis 70 kleine Mädchen und Jungen, die sich mit zwei Lehrerinnen jeden Tag unter einem Dornenbusch treffen – sonst ist da noch kein Raum für sie. Ohne Spielzeug, auch ohne Ugali – Maisbrei zum Mittag. Ähnlich in einem kleinen Ort nahe Same: in dem kleinem Kirchgebäude treffen sich mehr als 50 Kleine, sie kommen mit leerem Magen, aber trotzdem fröhlich verbringen sie gemeinsame Stunden...

... und bekommen dank der Frauen- initiative SAWODE in Same mittags einen Becher Brei. Auch sie haben kein Spielzeug, keine Bücher u.ä. Ich versprach im Namen der Dom- Initiative über Hilfe nachzudenken. Es ist wenig, was da nötig ist – lassen Sie sich ermuntern, ab und an eine Spende für Kinder und Jugendliche und Frauen zu geben. Unser vor einigen Jahren mit der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung finanziertes Wasserprojekt auf dem Gelände der SAWODE-Frauen- Initiative ist „zum Segen für ganz Same und Umgebung“ geworden. Viele Menschen kommen täglich von 6 Uhr früh bis abends 8 Uhr und holen sich Wasser – an einem Tag zählte ich mehr als 1000 Kanister. Außerdem wachsen da Gemüse, Obst und z.Z. sind da 11 Frauen und Männer angestellt. Sawode ist die ergiebigste Wasserentnahmestelle in Same. Die Menschen schicken Grüße und ein Asante sana nach Schwerin und beten für uns.                                                                                                                                                               

Gerlinde Haker

"Neuer Bischof an der Spitze von Mecklenburgs Partnerkirche"

(Artikel entnommen der MPKZ Nr.44 vom 31.10.2010, S.6)


„Wir helfen vielen Menschen“

(Artikel in der SVZ, 29. Juli 2009)
Schweriner Domgemeinde fördert weiteres Wasserprojekt in Tansania

jjDer Brunnen ist bereits gebohrt, es fehlen noch die Solar-Pumpe und das weitere Zubehör – die Schweriner Domgemeinde fördert in der Pare-Diözese im Nordosten Tansanias ein neues Wasserprojekt. Diesmal sollen eine Gruppe von Männern und ihre Familien, aber auch viele andere Menschen aus der Umgebung in den Genuss des kostbaren Nasses kommen.
April und Mai – das sind eigentlich die Monate der großen Regenzeit in Tansania. Aber in diesem Frühling fiel so gut wie gar kein Wasser vom Himmel. „So schlimm wie in diesem Jahr war es noch nie“, sagt Gerlinde Haker. Die Mitarbeiterin der Schweriner Domgemeinde bereist regelmäßig auf eigene Kosten das afrikanische Land, hält Kontakt zur Pare-Diözese im Nordosten Tansanias, der die Mecklenburgische Landeskirche seit mehr als 20 Jahre partnerschaftlich verbunden ist.
kZur Pare-Diözese, direkt an der Grenze zu Kenia, in Sichtweite zum Kilimandscharo, gehört auch die Stadt Same, die Gerlinde Haker jetzt wieder besucht hat. „Tag und Nacht stehen die Menschen an den zehn Wasserstellen in der Stadt an“, berichtet Haker. Um so glücklicher seien die Mitglieder der Sawode-Frauengruppe, dass sie einen eigenen Brunnen hätten.
„Sawode“ steht für „Same Women Development“. Und dass sich die Frauen über ihr Wasser keine Gedanken machen müssen, verdanken sie der Schweriner Domgemeinde, der Landeskirche und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Gemeinsam finanzierten sie den Bau eines Brunnens mit allem Zubehör. „Im Sawode-Gebiet grünt und blüht es“, erzählt Haker. Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln und Tomaten gedeihen vor Ort prächtig.

Gemeinde will noch rund 2000 Euro sammeln

jjDas könnte bald auch an anderer Stelle der Fall sein, denn es gibt schon Pläne für das nächste große Wasserprojekt bei Same, von dem eine Gruppe von Männern und ihren Familien profitieren sollen. „Der Brunnen in 120 Metern Tiefe ist bereits gebohrt“, sagt Gerlinde Haker. Solar-Pumpe und Wassertank müssen allerdings noch angeschafft werden. 8000 Euro habe die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung schon bereitgestellt, 2000 Euro kämen von der Domgemeinde. „Wir hoffen aber noch auf etwa 5000 Euro von der Stiftung und müssen selbst noch einmal rund 2000 Euro aufbringen“, so die Gemeindemitarbeiterin, die eindringlich für das Projekt wirbt: „Wir helfen damit vielen Menschen.“
In der Vergangenheit förderte die Schweriner Domgemeinde in Tansania übrigens nicht nur Brunnen- oder andere Bauprojekte. So übergab Gerlinde Haker bei ihren Besuchen auch schon Spenden, um jungen Frauen das Studium oder Kindern den Schulbesuch zu finanzieren (wir berichteten). In den Genuss der Unterstützung kamen dabei auch Bewohner der angrenzenden Massai-Steppe, bei denen Haker in diesem Jahr ebenfalls zu Gast war.
Wer die Mitarbeiterin der Domgemeinde bei ihren Aktivitäten in Afrika unterstützen möchte, erreicht sie im Gemeindebüro am Dom bzw. unter der Telefonnummer 0385 -5810824.

gg


Neues Brunnenprojekt geplant - Schweriner Domgemeinde unterstützt Partner-Diözese in Tansania
Artikel aus der SVZ vom 29.12.2008 von Christian Koepke

Wassertank in Same

SCHWERIN - Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Möhren, Spinat - die Mitglieder der Sawode-Frauengruppe bauen viele Sorten Gemüse an. Bislang mussten sie sich ihr Wasser immer aus der benachbarten Stadt Same holen. Doch nun ging ein Traum in Erfüllung: Die Sawode-Frauen besitzen einen eigenen Brunnen mit Pumphaus und allem Zubehör - der Schweriner Domgemeinde und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung sei Dank. 
Wassertank in Same"Sawode" steht für "Same Women Development". Die 20 000-Einwohner-Stadt Same gehört zur Pare-Diözese im Nordosten von Tansania, direkt an der Grenze zu Kenia, in Sichtweite zum Kilimandscharo. Bereits seit mehr als 20 Jahren gibt es partnerschaftliche Beziehungen der Mecklenburgischen Landeskirche in diese Region. Für die Domgemeinde hält Gerlinde Haker den Kontakt nach Tansania, schon zum neunten Mal bereiste sie jetzt das Land - auf eigene Kosten.
"Gemeinsam mit der Norddeutschen Sitzung für Umwelt und Entwicklung haben wir als Domgemeinde in der Vergangenheit zum Beispiel dafür gesorgt, dass die Sawode-Mitglieder einen Zaun um ihr Gelände ziehen konnten", berichtet Haker. Darüber hinaus seien ein Wirtschafts- und ein Kirchengebäude sowie Toiletten gebaut worden.
2007 wurde schließlich der Brunnen in 120 Metern Tiefe angelegt (wir berichteten), doch es fehlten zunächst noch die weiteren technischen Anlagen. "In diesem Jahr konnte das Projekt abgeschlossen werden", so Haker. Insgesamt vier Wassertanks gebe es nun, zwei auf dem Sawode-Gelände, das gegenwärtig etwa zehn Frauen und ihre Familien nutzten, und zwei am Eingang zum Gebiet für andere Bewohner von Same.
Wassertank in SameGut 26 000 Euro kostete das ehrgeizige Brunnenprojekt. Fast 18 000 Euro stellte allein die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung zur Verfügung. 2000 Euro spendierte die Landeskirche, genauso viel brachten die Sawode-Frauen als Eigenanteil auf. "Die Tansania-Initiative der Domgemeinde unterstützte das Projekt mit 3000 Euro", erklärt Haker. Dazu kämen noch Sponsoren-Gelder.
Doch die Domgemeinde fördert in Tansania nicht nur Bauvorhaben. Bei ihrem jüngsten Besuch in der Pare-Diözese übergab Gerlinde Haker auch eine Spende, um jungen Frauen ihr Studium und Kindern den Schulbesuch zu finanzieren. "Mit dem Geld aus dem Konfirmationsgottesdienst im Dom und den Einnahmen von unserem Büchertisch im Hohen Chor helfen wir aber unter anderem auch Frauen in der angrenzenden Massai-Steppe", so Haker.
Von dem nächsten großen Wasserprojekt bei Same sollen nun eine Gruppe von Männern und ihre Familien profitieren. "Der Brunnen ebenfalls in 120 Metern Tiefe ist schon gebohrt", sagt Gerlinde Haker, die wieder auf die Unterstützung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung zählt. "Diesmal wollen wir eine Solar-Pumpe anschaffen", betont sie.
Wer die Mitarbeiterin der Domgemeinde bei ihren Aktivitäten unterstützen möchte, erreicht sie unter der Telefonnummer 0385-5810824. Geld für Projekte in Tansania wird traditionell auch am Silvesterabend gesammelt, wenn von 21 Uhr an Orgelmusik und Texte zum Jahresausklang im Dom zu hören sind.


 

Das Wasser sprudelt schon – Schweriner Domgemeinde hilft Frauen in Tansania beim Bau eines Brunnens
Artikel aus der SVZ vom 29.07.2007 von Christian Koepke

Im Nordosten von Tansania, direkt an der Grenze zu Kenia, in Sichtweite zum Kilimandscharo, liegt die Pare-Diözese, zu der die Mecklenburgische Landeskirche seit mehr als 20 Jahren partnerschaftliche Beziehungen unterhält. Im Süden beginnt die Massai-Steppe.
"Seit Jahren hat es in der Region nicht genug geregnet", sagt Gerlin de Haker, Mitarbeiterin der Schweriner Domgemeinde, die die Gegend regelmäßig bereist. Sie hält auch den Kontakt zur Sawode-Frauengruppe, die sich am Rand der 20 000-Einwohner-Stadt Same eingerichtet hat. "Sawo de" steht für "Same Women Developement".
Etwa zehn Frauen und ihre Familien leben gemeinsam auf einem Stück Land, bauen Obst und Gemüse an. Mit Hilfe der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung hat die Domgemeinde bereits dafür gesorgt, dass die Sawode-Mitglieder einen Zaun um ihre Gelände ziehen konnten. Außerdem wurden ein Wirtschaft- und ein Kirchengebäude sowie Toiletten gebaut. Ihr Wasser mussten sich die Frauen bisher aus der Stadt holen "Es gab auf dem Sawode-Gebiet mal einen großen Fischteich, aber der ist schon lange ausgetrocknet", berichtet Gerlinde Haker.
Doch seit kurzem sprudelt das Wasser bei den Sawode-Frauen. 120 Meter tief wurde für den Brunnen gebohrt, der die Bewohnerinnen künftig mit dem kostbaren Nass versorgen soll. "Das Pumphaus und weitere technische Anlagen müssen noch gebaut werden", sagt Gerlinde Haker. Aber der Anfang sei gemacht.
Insgesamt gut 26000 Euro kostet das Brunnenprojekt. Knapp 18000 Euro stellt wiederum allein die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung zur Verfügung. 2000 Euro spendiert die Landeskirche, genauso viel bringen die Sawode-Frauen an Eigenanteil auf. "Die Tansania-Initiative der Domgemeinde unterstützt das Projekt mit 3000 Euro", betont Gerlinde Haker. Dazu kämen noch Sponsoren-Gelder.
Mit dem neuen Brunnen können die Sawode-Mitglieder ihre Felder künftig richtig bewässern. Dementsprechend groß ist die Freude bei den Frauen und ihren Familien. Mehr noch: Es sollen auch Wasserleitungen zur Kirchenherberge und zum Kindergarten in Same verlegt werden. "Ganz viele Bewohner profitieren damit von dem Projekt", so Haker. Sie hat schon das nächste Brunnenprojekt im Kopf hat. Wer Gerlinde Haker bei ihren Bemühungen unterstützen möchte, kann sie erreichen unter der Telefonnummer 0385-5810824.